Auf zu neuen Ufern!

Auf zu neuen Ufer… oder Baustellen 🙂

Juli 2016: ein Friedhof in Bramsche bei OsnabrĂŒck, wo drei Betonstelen eines Urnengrabfeldes auf ihr Steinmosaik warten. Am Montag, dem 18.6.2016 gehts los.

stelen_ bramsche

KOINOBORI

Angeregt durch das KOINOBORI-Projekt, werden am 11.3.2016, dem 5. Jahrestag der Katastrophe von Fukushima, 8 Frauen ihre aus den verschiedensten Materialien gearbeiteten Kois bei mir ausstellen. Die jeweils etwa 1m langen Fische werden z.B. aus Wolle, Stoff, PlastiktĂŒten oder alten Landkarten bestehen und genĂ€ht, geklebt, gefilzt, gehĂ€kelt sein.

Das zeigt uns, wie vielfÀltig und phantasievoll die Möglichkeiten jedes Einzelnen sind, ein Thema zu bearbeiten, um damit den Blick auf die IndividualitÀt zu weiten und zugleich dessen Schönheit wahr-zunehmen und zu be-wahren.

KOINOBORI ist ein japanischer Kindertags-Brauch. In Japan symbolisiert der Koi Entschlossenheit und Ausdauer in problematischen Situationen und diese Eigenschaften wĂŒnscht man seinen Kindern durch das Hissen einer Koi-nobori Karpfenfahne.

Unsere Kois sind den Kindern gewidmet, nicht nur in Japan sondern ĂŒberall, wo politisch-wirtschaftliche Katastrophen ein friedvolles Leben unmöglich machen, denn unser Lebensstil hat unmittelbare, globale Auswirkungen und sie mĂŒssen mit den Folgen unserer alltĂ€glichen Entscheidungen leben.

11.3.2016, an der Straße vor meiner Werkstatt, Dieringhauser Straße 125, 51645 Gummersbach, zwischen der Antiatom- und der Japanfahne.

Mosaikprojekt in Drabenderhöhe

In Anlehnung an den „Lebensbaum“ von Klimt fand 2015 im Jugendzentrum Drabenderhöhe ein Mosaikprojekt statt, das in drei ZeitrĂ€umen erarbeitet wurde:

1. das Modellieren von Tonreliefs/Vögeln, die dann gebrannt und glasiert und
2. in das Mosaik, direkt an der Wand, eingebaut wurden und in der
3. Phase ein Mosaikband, mit dem gleichen Motiv, das sich durch den ganzen Innenhof zieht.