Badmosaik

Wo vorher ein Wanddurchbruch war, sollte nun ein Mosaikstreifen, als „verbindenes Element“ zwischen Toilette und Waschraum entstehen: Auf beiden Seiten (ca 2,40m lang , 30cm breit) auf Netz vorgeklebt; mit vorher gefertigten Tonelementen (rötlich/türkis) und Spiegelglas.

Muttererde

Experimente
am MUTTERTAG begonnen mit der simplen Frage:
 denkt jemand eigentlich an diesem Tag an „Mutter ERDE“ ?
….Erdiges aus dem näheren Umkreis geholt,
 z.T. in Verbindung  mit gekauftem Tonmaterial bearbeitet,
be-fühlen, zerbröseln, matschen, kneten, formen, Form-geben….
spannende Prozesse und überaschende Farbergebnisse nach dem ersten Brand…

 

Pfingsten

5 Frauen treffen sich in der Werkstatt an der Agger und bringen mit:
– Erde/ lehmiges aus ihrem Lebensraum,
– Bilder, Bücher, Wissen zum Thema „Göttinnen“
und Köstlichkeiten aus ihren Küchen,
sozusagen Nahrung für Körper, Geist und Seele…. damit läßt sich gut ’spielen‘ 😉

Pfingsten? ein „Kirchen-Fest „,- der heilige Geist kam -im Bild einer Taube- auf sie herab und sie redeten in allen Sprachen…“
wie auch immer,- es geht doch um das  „einander verstehen“,
und wir können das auch so sehen:
wenn die Menschen zu Pfingsten vom Heiligen Geist erfüllt werden, dann ist das eigentlich die Feier der weiblichen Schöpfungskraft, das Fest ist Sophia gewidmet und die Taube ein Symboltier der weiblichen Gottheit… 🙂

Willkommen in der Sommerwerkstatt!

„Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“ (F. Schiller)

Ab 1.4.2017 können wieder Workshops gebucht werden, Termine nach persönlicher Absprache (samstags), gerne als Gruppe, ab 2 bis max. 5 Personen.

 

Werkstatt an der Agger

 

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Workshops 2017

Liebe WorkshopinteressentInnen,

seit Februar 2015 biete ich wieder Workshops in meiner Werkstatt an. Für die Steinreliefs und Vogeltränken stehen diverse Steinekisten mit einem schönen Farb- und Struktursortiment bereit, Zementmörtel, Armierung, Aufhänger, Sand, Mixer, Zangen, die berühmte Steinknacke, etc.

Anmeldung unbedingt erforderlich! (bis 2 Wochen vor Termin, damit individuelle Fragen geklärt werden können)

Wie gehabt, bringt ihr eure Schätze und 2 fertige Rahmen (max. Größe für Anfänger_innen 40x60cm) mit und ich begleite euch mit wertvollen Hinweisen, Tipps und meinen Erfahrungen.

Da ihr die Rahmengröße selber entscheidet, könnt ihr ganz individuell, für eure Räume (Innen- oder Garten-) etwas Passendes gestalten. Für den eintägigen Kurs sollte aber eine Rahmengröße von 40x60cm/Brettgröße (oder auch rund 60cm Durchmesser) nicht überschritten werden! Die Rahmen sind einfach zu bauen: Brett ca 2cm dick, max 40x60cm; Folie oder stabile große Mülltüte drauflegen, Dachlatten hochkant aufschrauben; Fertig! So soll es aussehen.

Da nach dem ersten Kurs immer eine gewaltige Welle von kreativen Ideen losgeht und die Sehgewohnheiten bezügl. „was kann man noch alles einbauen?!“ sich enorm erweitern
könnt ihr diese Rahmen auch immer wieder nutzen!

Arbeitsablauf:

1. Teil:
Zunächst wird ein Rahmen mit Sand gefüllt, drumherum stehen eure Schätze und die von mir bereitgestellten Materialkisten – das  ist eure „Spielfläche“ für mind. 3 Stunden. Es kann nun alles „in den Sand gesetzt“ werden, was euch an Ideen und Materialien in die Finger kommt, ich werde das Spiel beobachten und Hinweise zu Komposition und Material geben sowie Tipps, worauf man im Hinblick auf das nachfolgende Umsetzen achten muß.

2. Teil:
Nach einer kleinen Pause geht es ans Umsetzen. Es wird Platz gemacht für den 2. Rahmen, sodaß beide nebeneinander liegen.
In den leeren Rahmen kommt eine zugeschnittene Armierung mit Aufhängern, dann wird Zementmörtel angerührt und eingefüllt, ca 3-4cm hoch.
Auf, bzw. in diese Masse wird nun Stück für Stück das Vorgelegte aus der „Spielfläche“ übertragen – ein spannender Prozeß, da beide Flächen irgendwann halbvoll, bzw. halbleer sind und dann auch ein bißchen improvisiert werden darf – und muss.

Keine Sorge, denn

  • es ist immer genügend Zeit zum Umsetzen!
  • es wird auch nicht verfugt, denn die Teile werden alle so eingebettet, daß es eine schöne, reliefartige Oberfläche ergibt (dafür das Stukkateurmesser!)
  • das Umgesetzte wird ohnehin niemals genau so sein wie das im Sand vorgelegte. Die langjährigen Erfahrungen zeigen: es wird nämlich noch schöner, besser und ausgereifter 🙂

Nach dem Umsetzen muß das Werk mindestens 4-5 Tage im Rahmen trocknen, dann kann es herausgenommen  und vorsichtig transportiert werden. Die Kanten kann man eventuell noch mit einer Raspel etwas runden.

Zum Gewicht: man stelle sich einen kleineren Hängeschrank mit (ein wenig) Geschirr vor – wenn  eure Wände das aushalten, kann auch das Mosaik-Relief aufgehängt werden! Oder auf dem Balkon, der Terrasse aufgestellt, an eine Mauer angelehnt, oder …

Neu! Aufgrund der vielen Nachfragen habe ich eine Vogeltränke entwickelt, die flach genug ist für die Badeansprüche der Vögel und durch ihr Steinmaterial ganz natürlich wirkt (ähnlich wie die Steinreliefs gearbeitet) Durchmesser ca 40cm.